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30 for 30

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Fried Dähn & Zappanale Orchestra feat. Ali N. Askin, Chris Garcia, Ed Palermo, Dmytro & Serhii Radzetskyi, Jellyfish Jazz Orchestra, Det Skandaløse Orkester und Gäste spielen Terry Riley ‚In C’

 

Nach dem „Yellow String Quartet“, den „Monster Movies mit The Brains“, dem „Onomatopoeia Perturbation Consort“ und im letzten Jahr mit „The Skin of Clazz“ steht Fried Dähn auch in diesem Jahr auf der Zappanale Bühne.
Somit zählt Fried schon zu einer Institution der Zappanale. Dabei schafft er es immer wieder für Überraschungen zu sorgen.
Als Musiker des Ensemble Modern arbeitete er mit K.-H. Stockhausen, Ornette Coleman und natürlich Frank Zappa zusammen. Zu hören ist er mit seinem Violoncello auf Zappas Alben „The Yellow Shark“, „Civilization Phaze III“ und „Everything Is Healing Nicely“.

In diesem Jahr hat er eine deutlich größerer Besetzung – wie sich aus der Überschrift erkennen lässt – dabei und ... Terry Riley’s ‘In C’.

Terry Riley’s (*1935) wohl berühmteste Komposition ‚In C’ (1964) steht für den Anfang der Minimal Music. In einer spektakulären Inszenierung, die das gesamte Zappanale Festival Gelände mit einbezieht, wird das von Fried Dähn eigens dafür zusammengestellte Zappanale Orchestra dieses Stück aufführen. Mit dabei sind nicht nur einige „Masters“ der diesjährigen und vergangener Zappanale Editionen, sondern auch eine Menge junger Musiker und Musikerinnen aus der Szene der näheren Umgebung: Das Jellyfish Jazz Orchestra aus Wismar und Mitglieder der Bigband des Rostocker Konservatoriums.

‚In C’ besteht aus 53 kurzen Sequenzen (Patterns), die von jedem Spieler beliebig oft wiederholt werden, um dann individuell zum nächsten Pattern zu wechseln. Zentraler Bestandteil ist „The Pulse“, ein hoher, auf C gestimmter Klang, der den Rhythmus vorgibt und an dem sich alle Spieler orientieren. Was ‚In C’ so besonders spannend macht: Das Stück ist so konzipiert, dass es keine zwei identischen Aufführungen geben kann. Wie oft die einzelnen Patterns wiederholt werden, welche Pausen gemacht werden, alles entscheidet jeder Spieler selbst. Das letzte Pattern wird dann solange wiederholt, bis alle dort angekommen sind. Das heißt natürlich auch, dass die Länge des Stückes sehr variabel ist. Von 15 Minuten bis mehrere Stunden ist alles möglich. Es gibt auch keine Vorgaben bezüglich der beteiligten Instrumente. So kann es sowohl von einem Perkussionsensemble, von einer Blaskapelle, einem klassischen Orchester oder einer Mischung aus allen aufgeführt werden. Die Wirkung ist außergewöhnlich: Hat man sich einmal darauf eingestimmt, kann man sich dem Sog kaum entziehen.

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Zappanale #31

17. - 19.07.2020
The Torture stops in 171 days!
17. - 19. Juli 2020
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