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Zappa spielt für Bach

Zappa spielt für Bach – Hamburg, St. Katharinen

Das Programm steht unter Frank Zappas Motto "Jazz is not dead, it just smells funny".

Der große musikalische Verwandler und Komponist Frank Zappa bediente sich in seinem Werk auch beim Jazz dessen Prinzipien der freien Improvisation und raffinierter Harmonik. Er schätzte besonders den US-Pianist Thelonious Monk (1917 bis 1982), dessen ganz eigener Stil in St. Katharinen zu hören sein wird. Interpretiert von einem Hamburger Jazz-Trio der jüngeren Generation: Matthäus Winnitzki (piano), John Hughes (bass), Björn Lücker (drums). Aber auch Werke von Zappa, Johann Sebastian Bach (1685 bis 1750), Arnold Schönberg (1874 bis 1951) und Friedemann "Fried" Dähn (*1958)  u.a. werden zu hören sein. Nicht nur die beiden Zappa-Alumni aus den USA und Deutschland und der Schlagzeuger der Grandmothers, sondern auch Hamburgs innovativster Jazz-Musiker und Promoter werden an dem Abend aufspielen und zeugen davon, dass der Jazz sehr lebendig sein kann.

Fried Dähn, Jahrgang 1958, ein deutscher Cellist und Komponist, Professor für "Musik und Sound" an der Hochschule Schwäbisch Hall war Mitglied des legendären Ensemble Modern aus Frankfurt, das in L.A. mit Frank Zappa zusammen die Uraufführung seines Orchesterwerks Yellow Shark in der Frankfurter Oper 1992 vorbereitete. Ebenfalls arbeitete er mit dem Jazzsaxophonisten Ornette Coleman als auch dem zeitgenössigen Komponisten Karlheinz Stockhausen zusammen. Dähn entwickelte in den neunziger Jahren ein Electro-Cello und gestaltete nach seiner Tätigkeit als Solocellist der Württembergischen Philharmonie in Reutlingen diverse in innovative Musikformate. In einer Art "Ensemble Modern St. Katharinen" wird er zusammen mit dem Lichtkünstler Laurenz Theinert, Jahrgang 1963, Studium in Stuttgart und Leicester, GB, St. Katharinen nach Einbruch der Dunkelheit mit musikalisch gesteuerten Lichtquellen verzaubern: "Visual Piano".

Gabriel Coburger, Jahrgang 1967, geboren bei Hamburg, ist ein deutscher Musiker des "Creative Jazz" wie es bei Wikipedia heißt. Er startete mit Traditional Jazz bei den "Blackbirds of Paradise", spielte im Bundesjazzorchester und bekam seine weitere Ausbildung in New York, wo er später vier Jahre als freiberuflicher Musiker den Härtetest für jeden Jazzer bestand. Mit den Jazz-Größen Lionel Hampton, Al Jarrau und Clark Terry musizierte er in der renommierten NDR Bigband und engagierte sich in Hamburg als Promotor des modernen Jazz. Seine Konzertreihe "Fat Jazz Urban Exchange", zunächst im Hamburger Club Golem und heute im "Übel & Gefährlich" / Heiliggeistbunker,  präsentiert er jeden Mittwoch bundesweit wichtige Jazzer und vor allem Nachwuchsbands. Er tourte auf fast allen Kontinenten als Botschafter des guten Jazz aus der Hansestadt und ist auf Alben des früh verstorbenen Sängers Roger Cicero oder der Jazzerin Ulita Knaus zu hören. Zusammen mit dem Kirchenmusiker Claus Bantzer bespielte er Hamburgs Kirchen - so auch in St. Katharinen mit einen besonderen Soloprogramm.

Der Zappa-Alumni: Napoleon Murphy Brock, Jahrgang: alterslos, ist Grammy-Preis-ausgezeichneter Saxophonist, Flötist und Sänger und seit 2008 Mitglied der St. Katharinen  Zappa-Musikerfamiie. Er tourte mit den "Mothers of Invention" in Frank Zappas wohl wichtigster Band der Siebziger Jahre. Einige Songs hat der Meister für und mit Napoleon geschrieben. Heute gibt er sein Wissen als eine Art "Professor für Zappalogie" in diversen Hochschulen an die nächste Generation weiter.

Christopher "Chris" Garcia, Jahrgang 1957, geboren in East Los Angelas, California, spielt unzählige Perkussionsinstrumente und ist Komponist in vielen musikalisch ethnologischen Umfeldern wie seiner Familienheimat Mexiko. In über tausend Konzerten auf den 5 Kontinenten hat er sich als Weltmusiker getummelt. Für die "Grandmothers of Invention" hat er ebenso getrommelt, wie für die klassischen Dirigenten Kristjan Järvi oder diverse kammermusikalischen Ensembles.

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Jazzprojekt Hundehagen (DE)

Das Jazzprojekt Hundehagen ist wahrscheinlich einer der ganz wenigen Bands auf der Zappanale, die sich als Hobbymusiker verstehen und ihre Brötchen ansonsten mit anderen Dingen verdienen. Seit Jahren ist das Jazzprojekt fester Bestandteil der Zappanale und avancierte mehr oder weniger zur Zappanale-Hausband. Mit den Auftritten im letzten Jahrzehnt auf der Zappanale ist die Band um den Gitarristen Michael Käckenmeister gewachsen und ihre gitarrenlastigen Interpretationen von Zappawerken sind gereift. Freunde von „ewig langen Gitarrensoli“ werden wieder einmal auf ihre Kosten kommen. In diesem Jahr werden sie nicht die Werke von Frank Zappa oder dem Mahavishnu Orchestra zum Besten geben ... lassen wir uns überraschen, was das JPHH sich für den Auftakt der Zappanale auf dem Festivalgelände vorgenommen hat.

JPHH:
Thomas Käckenmeister dr
Michael Käckenmeister git
Harald Werner git voc
Thomas Bruno Brünnich bg
Clemens Walimont keyb

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SЮR Band (UKR)

„SЮR Band“ (ausgesprochen [sur bænd]) (Kiew, Ukraine) - eines der RADZ-Projekte, mit dem die Brüder Dmytro und Serhii Radzetskyi ein vollkommen eigenständiges Produkt entwickelt haben. Die Professionalität der Musiker, die Originalität des kreativen Denkens, die hohe Qualität der Musikpräsentation und unerwartete Wendungen in Musik, Worten und den Aktionen auf der Bühne garantieren dieser Band eine hell leuchtendes Eigenständigkeitsmerkmal. Der Leitsatz der Band lautet "Und warum nicht?!". Damit schafft es die Band, das Publikum immer wieder in Staunen zu versetzen.

Die Brüder haben an vielen Festivals in der Ukraine, Deutschland, Polen, Großbritannien, Israel und den USA teilgenommen. Sie haben das Konservatorium als klassische Musiker abgeschlossen und internationale Wettbewerbe für Interpreten und Komponisten gewonnen. Sie sind Schöpfer einzigartiger Musikinstrumente, der 8- und 10-Saiten MIDI RADZ-Gitarre, die sie erfolgreich auf den Konzerten all ihrer Projekte spielen.

Die Projekte der beiden Brüder bewegen sich in den Genres zeitgenössische Musik, Jazz, Rock, Avantgarde, Ambient, Elektronik und Musique Concrete. Die musikalische Vielseitigkeit erlaubt es ihnen, sich beim Musikstil und der Anzahl der Musiker ständig zu verändern - von einem bis zu 80 Interpreten: die Brüder sind Gründer des ersten ukrainischen «Ukrainian Improvisers Orchestra».

Dmytro und Serhii haben mit folgenden Musikern auf der Bühne zusammengearbeitet: Tony Levin, Pat Mastelotto, Markus Reuter («KING CRIMSON»), Phil Minton, Fred Lonberg-Holm, Dan McCafferty (“Nazareth”), John Lawton ("Uriah Heep"), Graham Bonnet ("Alcatrazz"), "Bang on a Can All-Stars".

Frank Zappa ist die Hauptinspiration für unsere Arbeit. Zappas vielseitiges Talent hilft uns wirklich bei der Erstellung unserer Shows. Der Auftritt beim „Zappanale Festival“ ist für uns ein sehr wichtiger und lang erwarteter Moment, und wir bereiten ein besonderes Programm dafür vor: unsere eigene Musik, vom Solo bis zum Trio, aus verschiedenen Epochen und verschiedenen Projekten, von zeitgenössischer Musik bis hin zu Progressive- und Bizarr-Rock; und natürlich gibt es Frank Zappas Musik.

"SЮR BAND" members:
Serhii Radzetskiy – Bass, Vocal
Dmytro Radzetskiy – 8-str MIDI RADZ-Guitar, Vocal
Ihor Boichuk – Trumpet, Vocal
Rostyslav Yahodka – Drums

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30 for 30

Fried Dähn & Zappanale Orchestra feat. Ali N. Askin, Chris Garcia, Ed Palermo, Dmytro & Serhii Radzetskyi, Jellyfish Jazz Orchestra, Det Skandaløse Orkester und Gäste spielen Terry Riley ‚In C’

 

Nach dem „Yellow String Quartet“, den „Monster Movies mit The Brains“, dem „Onomatopoeia Perturbation Consort“ und im letzten Jahr mit „The Skin of Clazz“ steht Fried Dähn auch in diesem Jahr auf der Zappanale Bühne.
Somit zählt Fried schon zu einer Institution der Zappanale. Dabei schafft er es immer wieder für Überraschungen zu sorgen.
Als Musiker des Ensemble Modern arbeitete er mit K.-H. Stockhausen, Ornette Coleman und natürlich Frank Zappa zusammen. Zu hören ist er mit seinem Violoncello auf Zappas Alben „The Yellow Shark“, „Civilization Phaze III“ und „Everything Is Healing Nicely“.

In diesem Jahr hat er eine deutlich größerer Besetzung – wie sich aus der Überschrift erkennen lässt – dabei und ... Terry Riley’s ‘In C’.

Terry Riley’s (*1935) wohl berühmteste Komposition ‚In C’ (1964) steht für den Anfang der Minimal Music. In einer spektakulären Inszenierung, die das gesamte Zappanale Festival Gelände mit einbezieht, wird das von Fried Dähn eigens dafür zusammengestellte Zappanale Orchestra dieses Stück aufführen. Mit dabei sind nicht nur einige „Masters“ der diesjährigen und vergangener Zappanale Editionen, sondern auch eine Menge junger Musiker und Musikerinnen aus der Szene der näheren Umgebung: Das Jellyfish Jazz Orchestra aus Wismar und Mitglieder der Bigband des Rostocker Konservatoriums.

‚In C’ besteht aus 53 kurzen Sequenzen (Patterns), die von jedem Spieler beliebig oft wiederholt werden, um dann individuell zum nächsten Pattern zu wechseln. Zentraler Bestandteil ist „The Pulse“, ein hoher, auf C gestimmter Klang, der den Rhythmus vorgibt und an dem sich alle Spieler orientieren. Was ‚In C’ so besonders spannend macht: Das Stück ist so konzipiert, dass es keine zwei identischen Aufführungen geben kann. Wie oft die einzelnen Patterns wiederholt werden, welche Pausen gemacht werden, alles entscheidet jeder Spieler selbst. Das letzte Pattern wird dann solange wiederholt, bis alle dort angekommen sind. Das heißt natürlich auch, dass die Länge des Stückes sehr variabel ist. Von 15 Minuten bis mehrere Stunden ist alles möglich. Es gibt auch keine Vorgaben bezüglich der beteiligten Instrumente. So kann es sowohl von einem Perkussionsensemble, von einer Blaskapelle, einem klassischen Orchester oder einer Mischung aus allen aufgeführt werden. Die Wirkung ist außergewöhnlich: Hat man sich einmal darauf eingestimmt, kann man sich dem Sog kaum entziehen.

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Zappanale #31

17. - 19.07.2020
The Torture stops in 300 days!
17. - 19. Juli 2020
The Torture stops in 300 days!