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Yellow Snow Crystals (DE)

Yellow Snow Crystals - Zappa im Deutschrock

Nach seiner Posaunen-Solo CD "Loverman", auf der sich auch eine wunderschöne Version von "Evelyn, a modified dog" befindet, verfestigte sich bei Paul Hubweber der Gedanke, ein Zappa-Programm zu machen.

In Simon Camatta, den er seit einigen Jahren kennt und schätzt und mit dem er bereits in diversen Projekten gespielt hat, fand er schnell einen geneigten Mitstreiter. Camatta wiederum verbindet eine lange gemeinsame musikalische Praxis mit Alexander Morsey, der sich bestens auskennt im Zappatischen.

Die ersten öffentlichen Auftritte ließen nicht lange auf sich warten. Es entstand in kurzer Zeit ein Programm, dass zwar von der Musik Frank Zappas inspiriert ist, aber weit darüber hinaus geht. Bald wurde jedoch klar, dass ein Posaunist überfordert ist, wenn er auch auch die hauptsächlichen Gesangsparts übernehmen soll. So rannte Hubweber bei  Gerhard Horriar offene Türen ein, als er von seinem Projekt erzählte.

Horriar ist Zappatist der ersten Stunde und als Master of Poetry Slam sehr zuhause "im Wort". Sein hintersinniger Wortwitz ist dem Zappas nicht unähnlich und dem geneigten Publikum seit Jahren aus Auftritten der "Vakanten Genies" und "Heinz im Sinn und die Geteiltdurchs" bekannt.

Hier sind keine Kopisten am Werk, sondern Könner, die dem Meister in Nichts nachstehen und einzelne seiner Preziosen so lange durch den musikalischen Wolf drehen, bis daraus ein alsolutes Gute-Laune-Programm entsteht, das etwas völlig Eigenes kreiert, ohne dabei je den Ursprung aus den Augen zu verlieren.

Ein weiteres wichtiges Merkmal unterscheidet die Musik der YELLOW SNOW CRYSTALS von der Frank Zappas. Während Zappa immer wieder betont hat, dass er sich vor allem als Komponist und Dirigent sieht, entstehen die Songs und die deutschen Übersetzungen der YELLOW SNOW CRYSTALS im Kollektiv.

Seit Herbst 2014 ist Martin Verborg mit im Boot, der mit Saxophon und Violine die musikalische Bandbreite der Band enorm erweitert.

Der Bandname, übrigens, geht zurück auf  Zappas LP Apostroph(`), wo Nanook, ein kleiner Eskimojunge, einem Robbenjäger die tödliche gelben Schneekristalle (mit Schlittenhundpipi getränkter Schnee) in die Augen reibt, weil dieser seinen kleinen Lieblings-Seehund erschlagen hat.


Paul Hubweber
: Posaune, Gesang, Narration, Komposition

Paul Hubweber ist ein deutscher Posaunist im Modern Creative Jazz und der freien Improvisationsmusik. Er begann als Zwölfjähriger Schlagzeug zu spielen; in den nächsten Jahren spielte er auch Gitarre und E-Bass.

Mit siebzehn Jahren wechselte er an die Posaune und trat zwischen 1973 und 1975 auch in Italien, Frankreich, Belgien und den Niederlanden auf. Ab 1976 war er einige Jahre an der Organisation des New Jazz Festival Moers beteiligt.

Er spielte mit vielen Größen des europäischen Freejazz zusammen; John Butcher, Paul Lovens, Peter Kowald, John Edwards, Paul Lytton, Alexander von Schlippenbach um nur einige zu nennnen.

Zur Zeit ist er neben den YELLOW SNOW CRYSTALS auch noch mit der Band HALF CAMOUFLAGE unterwegs und verfolgt darüber hinaus Soloprojekte.


Gerhard Horriar
: Gesang, Narration, Unterhaltung

Horriar ist poetry-slamer und Mitglied von HEINZ IM SINN UND DIE GETEILTDURCHS. Ihre Musik bezeichnen die "HEINZEN" als Klamauk-Pop. Im April 2015 ist ihre CD "Das weise Abum" erschienen.

Er hat Germanistik und Anglistik studiert und ist Sprachberater am Grammatischen Telefon und Dozent für Deutsch als Fremdsprache an der RWTH Aachen.


Alexander Morsey
: Kontrabass, Tuba Guembri, Gesang

Morsey, der mehrfach bei Jugend jazzt erfolgreich war, wurde Mitglied des Landesjugendjazzorchesters NRW und später des Bundesjazzorchesters. Von 1995 bis 2000 studierte er an der Folkwang-Hochschule Essen bei Gunnar Plümer und John Goldsby, wo er anschließend eine Lehrtätigkeit ausübte.

Am Stadttheater Münster übernahm er 2006/07 die musikalische Leitung von „Shockheaded Peter“.

Morsey absolvierte internationale Tourneen und Gastspiele mit Matthias Schriefl. Weiterhin war er Mitglied von Un Tango Más, der Gruppe Disguise und Jan Klares Formationen 7 und The Dorf. Mit diesen und anderen Bands hat er mehr als 20 CDs eingespielt.


Simon Camatta
: Schlagzeug, Percussion, Gesang

Camatta spielt Schlagzeug, seit er 11 Jahre ist. Er studierte jazz an der Folkwang Hochschule Essen.
Jederzeit auf dem Punkt spielend, legt er einerseits bei den YELLOW SNOW CRYSTALS  zusammen mit ALEX MORSEY die rhythmischen Grundlagen, nimmt aber auch immer wieder an deren  improvisatorischen Ausflügen teil und ist somit genau wie auch Morsey weit mehr als bloßer "timekeeper"


Martin Verborg
: Violine, Saxofone, Keyboards, Komposition;

Seit Sommer 2014 Mitglied der "YELLOW SNOW CRYSTALS" . Geboren 1955 in Hagen , Violinunterricht an der Jugendmusikschule der Stadt, auf den Blasinstrumenten Autodidakt. 1968 Preisträger bei  "Jugend Musiziert"

Aus Folklore- und Klassiktraditionen kommend, arbeitet er an der Transformation der reinen, der abstrakten Melodie ins konkrete Geräusch und an der Dehnung des ZeiTraums. Spezielle Spieltechniken auf der Violine.

Spielt in Kammermusikensembles, Rock-, Blues-, (Free-)Jazzgruppen und arbeitete mit Tänzern und Pantomimen zusammen.

1975 Hinwendung zum Jazz; arbeitete u.a. mit Jay Oliver, Jim Meneses, Martin Theurer, Alexander von Schlippenbach, Lee Konitz, Gioni Raducanu, Chris Cutler; Tourneen, Festivals, Radio-, TV-Mitschnitte, Konzerte

(Gründungs-)mitglied vom „Ersten Improvisierenden Streichorchester“, „Arts Praxis“, „Sprinx!“, „Baba Jam Band“

Seit 1995 Ensemblemitglied beim Improvisationstheater „Emscherblut“

Seit 2007 Mitglied in verschiedenen experimentellen Großformationen wie „the Dorf“ (Dortmund), „Wuppertaler Improvisations-Orchester“(Wuppertal) und „Collage 13-2“(Recklinghausen)

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Hildegard lernt fliegen (CH)

Krieg den Schubladen, Friede der Musik! Ein Haus, ein Springbrunnen mit klarem Quellwasser und ein Grammo-, nein Saxophon. Liebe Freunde der Staatsoper, Geeks and Geezers, Hocker und Tänzer, hier ist sie: HILDEGARD LERNT FLIEGEN!

Nehmt eine Sechzehntelnote von ihrem narkotischen Protranspirans und seht, wo das Wort MUSIK seinen Ursprung hat. Ausgeschrieben heisst es nämlich nicht: Mega Untighte Sinologen Im Kongo, sondern Morgen Unbedingt Selbst Ins Konzert.

Denn: Wer diese Band live gesehen hat, vergisst  komplett, wie das mit Bach, Miles und AC/DC war und sieht, schnüffelt, spürt, wofür all diese Töne, die Blech, Felle, Holz und harter Gaumen so machen, gut sind: nämlich die Lebenden und Toten zu feiern in allen Farben und Zählzeiten. Meine Damen und Begleiter! Nehmt Beile mit für eure Stühle! Vom ersten Ton an ist alles erlaubt, wenn the one and only Hildi auf den Brettern, die die Welt bedeuten, fliegen lernt.

Hildegard lernt Fliegen ist keine Band, sondern ein Sturm. Man kauft ein Ticket und erwartet ein Konzert, doch was man bekommt ist ein theatralischer Anschlag auf das Musikverständnis, eine Dada-Party, eine einzige Aufregung. Bandkopf Andreas Schaerer lässt seine sprudelnde Fantasie mit Vollgas aufs Publikum los, und das feiert das Schweizer Sextett wie die Rettung der Kunst vor sich selbst. Das namenlose Debütalbum schlug ein, der Nachfolger ebenso, und die Band tourte mit ihrer Mischung aus Jazzrock, Tarantella, Zirkus-Blues, Swing und Oper durch halb Europa, Russland und China. Der Drittling von Hildegard lernt fliegen „The fundamental rhythmofunpolishedbrains“ setzt dort an wo die Band aufgehört hat. Gewitzt setzt das Sextett ängstlichen Biedermeiern frische Ideen entgegen, stürzt sich als Sandkorn ins Getriebe des Gleichklangs. Die Band lässt Konventionen hinter sich, erhebt Nonkonformismus nicht zum Dogma und zeigt bei aller Präzision umwerfenden Witz. Eine ewig zappende Gruppe – ein famoses Chaos!

Bandmitglieder

Andreas Schaerer  Stimme
Andreas Tschopp  Posaune, Tuba
Benedikt Reising  Bariton-, Alto-Saxophon, Bassklarinette
Christoph Steiner Schlagzeug, Percussion, Marimba
Marco Müller  Kontrabass
Matthias Wenger Alt-, Sopran-Saxophon

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Zappanale #31

16. - 18.07.2021
The Torture stops in 264 days!
16. - 18. Juli 2021
The Torture stops in 264 days!